Immobilienschrein
Es gibt keine Wohnungsnot in München
Die Suche nach einer perfekten Wohnung. Ganz klar, da muss jeder mal durch. Makler wissen das und nutzen auch gerne die Unerfahrenheit (ich vermeide hier bewusst den Ausdruck Faulheit, um im Anschluss eine kontroverse, doch sachlich dominierte Diskussion anzuregen) ihrer Klientel, um als einzige Maßnahme ein paar Fotos bei den gängigen Immobilienbörsen (Sueddeutsche, Immoscout24 oder Immowelt24 zu platzieren, zu warten und ihre Vermittlungsprovision zu kassieren. Entschuldigung, ich bin nur neidisch.
Andere wiederum makeln dir ihre Mangelware in die Hypophyse, dass jede Werbesendung auf QVC dagegen eher dem Philosophischen Quartett gleicht.
Des Maklers Makelkabinett
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Am Morgen der Distelstreif - Krawehl und diesige Holunderblüte. Fern, des Bläsers kraftvolles Horn. Anmut im Hang der Freiheit sich erneuernder Natur. Des Abends Lasten vergessen, willkommen die Frische des erstarkenden Morgens. Sorgenfreie Apotheose in Pan’schen Gefilden, nahe des Sees, der kurze Heimat mir war im Bild der Äonen. Innere Ruhe am nährenden Busen der Natur.
Es ist schon wieder passiert. Fünf Bier und Fertiggericht wurde sentimental. Ruckzuck werden die alten Fotos ausgepackt. Hier und da und dort. Die gesamte Familie plus Omma und Oppa - Gott hab’ sie selig - liegt auf dem Tisch und Fertiggericht und Tütensuppe heulen. Natürlich erst als die meisten anderen Gäste bereits gegangen sind und der Mond seinen Schleier des Vergessens über den versifften Holztisch senkt. Verlustängste sind ja mittlerweile weit verbreitet. An Menschen, Begebenheiten, Dingen, der Vergangenheit wird festgehalten. Auch an alter Scheisse. Und genau dort wird’s gefährlich. Einfach mal loslassen. Tütensuppe geht aufs Klo, Fertiggericht hat ausgeweint und bestellt noch ein Bier. Die erste Hälfte auf dem lagen Weg des Vergessens ist geschafft.
Der Hände Lohn, das Nichts und die Schönheit der Leere.
Des Herbstes Biene