Shoppen

Ein guter Film über das Speed-Dating. Pointiert und facettenreich und die gesamte Bandbreite genetischer Drift. Zum Glück indentifiziert man sich selbst mit keinem der Darsteller. Ein Beweis gegen die Schublade. Endlich ist jeder Zuschauer ein Individuum, das in kein Klischee passt. Herzlichen Dank dafür. Kann man gleich erleichterter lachen über gute Sprüche: “München ist ein großes Verhütungsmittel. ShoppenDa sitzt man im Cafe, trinkt seinen Cappuccino und eh man sich versieht - *ZACK* - ist man 45″. Hervorragender Text. Und gut gespielt. Ok, auf Anhieb ausgefeilte Sprüche beim schnellen Dating sind generell nicht aus dem Ärmel geschüttelt - an dieser Stelle aus der Scheuklappensicht eines weniger kreativen Menschen das kleine Manko an Unglaubwürdigkeit. Andererseits gibt es netterweise immer jemanden, der schlicht das (Film-)Thema verfehlt - und in diesem Fall NATÜRLICH auch keine Frau bekommt. Da kann jeder auf Anhieb sagen, was falsch läuft; der Teil zum Mitmachen - auch ohne Ahnung. Ach ja, passiv daten - eine echte Wohltat. Nur dabei statt mittendrin. Wie Sportschau und Bierbauch. Man könnte sich glatt dran gewöhnen.

Auf meiner Bierskala von 1-7 gibts eine 1 für Shoppen. Man muss also nur 1 Bier trinken, um den Film gut zu finden.

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2 Kommentare zu “Shoppen”

  1. ich für meinen Teil finde es schön, dass deutsche Regisseure wieder gute Kinofilme machen. Schon allein deswegen gefällt mir der Film. Außerdem sind die Schauspieler toll - obwohl sie nicht bekannt sind. Oder grade drum?
    Wer weiß.
    Anschauen lohnt sich!

  2. Was man aus dem Film lernt, ist daß jeder jedesmal ein anderer ist, je nachdem, mit wem man sich gerade unterhält. Oder?

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