Dekade des Herrn
Musenkuss im Altmülltal, die Pfeifen spatzen es ins Land, Prismenbogen am Steg zum See der Jugend. Nun, da alles dunkel ist, die Arbeit getan; Licht aus, Tür zu - da liegt der Leichnam der Scham bis zur Sohle hart gesotten und die Kälte ist einsam ohne Protagonisten. In diesem Moment schließt am Rand des poröspolierten Ethikraums ein Kabelbrand die letzte Sicherung kurz. Schlaraffenland ist abgebrannt und tanzt mit Lummerland zwischen den Eisblumen den Reigen des Todes. Wie riechen eigentlich schöne Gefühle? Es ist die Dekade des Herrn und keiner bleibt zurück ohne seinen Platz im Schatten.
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Der Rest ist eigentlich Geschichte. Wer den ersten Teil kennt, weiß, was auf ihn zukommt, nur etwas weniger pfiffig inszeniert, dafür techniklastiger und - wichtig für Alkoholiker - leichter verständlich. Bis am Ende das Knäuel wieder von hinten entwirrt wird, bleibt ein weiteres Mal unklar, wer jetzt wen um genau wieviel beschissen hat. Obwohl natürlich klar ist, wer ganz am Ende ohne Hosen dasteht. Es gibt fast nichts, was Al Pacino nicht steht. So modisch-charismatisch gesehen. Achso: Matt Damon in Bedrängnis - auch nett. Kurz: Gut.
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