Jolie desperately wanted
Nein, ich fange diese Rezension nicht mit Angelina Jolie an. Na gut. Doch. Der Typ “eiskalte Killerin” passt schon recht gut. Man könnte glatt vom weiblichen Clint Eastwood sprechen. Aber ihre Lippen sind voller und sie kann jetzt auch um die Kurve schießen. Das hat man damals im Westen noch nicht gebraucht. Dennoch verbleibt sie offiziell anscheinend nur peinlich berührt unter den Darstellern aufgeführt (”… … und Angelina Jolie”), wenngleich sie eine Hauptrolle spielt. Das gibt Anlass zu massiver Diskussion, die wir nicht weiter verfolgen wollen. Gut, eins dazu: Wer eine Aids-Klinik in Äthiopien bauen lassen will, dem steht das Killerimage unter Umständen im Weg. Könnte sein. Andererseits - zu spät. Ihre visuelle Präsenz ist auf alle Fälle ein weiteres Mal ein (zwei?) dicker Pluspunkt für den Film. Der Rest ist auch gut. Wem gefällt es nicht, als kleiner, schikanierter Account Manager/ Sachbearbeiter zu erfahren, dass er durch die Bruderschaft jetzt der beste Killer der Welt werden soll, schon mal 3 Mio. auf dem Konto hat, der Verwaltungschefin (fett? FETT!) seine Meinung langsam und deutlich ins Gesicht (fett? FETT!) sagen darf und kann und - wenn er will - ab jetzt solange ohne Schaden ins Gesicht geschlagen bekommt, bis es ihm langweilig wird. Das streichelt die Fight-Club-sensibilisierten, männlichen Selbstverständnis-Rezeptoren auf höchst angenehme Weise.
Darüber hinaus wird geboten:
- Extreme High-Speed-Killing de luxe
- Die neuesten unmöglichsten Stunts und Wege jemanden zu töten (einfach schießen kann jeder, war gestern, out, fertig, durch)
- Eine Bruderschaft (Weber), die nie wirklich erklären muss, warum die (göttliche) Vorsehung sich durch einen alten, automatisch laufenden, mit Stoff-Fäden aus dem All oder von sonstwo gefütterten Webstuhl offenbart
- Ein paar wirklich schöne Einlagen mit Angelina. Letztere lassen vermuten, dass sie mittlerweile wirklich weiß, wie gut sie aussieht. Obwohl die Arme langsam schon ziemlich dünn werden. Ach scheisse, wer schaut auf die Arme.
Achso: Morgan Freeman ist auch wieder dabei. Wie immer. Aber auch wie immer ganz gut.
Auf meiner Bierskala: Geht schon wieder ganz ohne, wenn es sein muss! Der Stimmung halber vergebe ich auch diesmal eine 2-1, weil damit die Identifizierung mit einem eiskalten Berufskiller einfach nochmal leichter fällt.
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Nein, ich fange diese Rezension nicht mit Angelina Jolie an. Na gut. Doch. Der Typ “eiskalte Killerin” passt schon recht gut. Man könnte glatt vom weiblichen Clint Eastwood sprechen. Aber ihre Lippen sind voller und sie kann jetzt auch um die Kurve schießen. Das hat man damals im Westen noch nicht gebraucht. Dennoch verbleibt sie offiziell anscheinend nur peinlich berührt unter den Darstellern aufgeführt (”… … und Angelina Jolie”), wenngleich sie eine Hauptrolle spielt. Das gibt Anlass zu massiver Diskussion, die wir nicht weiter verfolgen wollen. Gut, eins dazu: Wer eine Aids-Klinik in Äthiopien bauen lassen will, dem steht das Killerimage unter Umständen im Weg. Könnte sein. Andererseits - zu spät. Ihre visuelle Präsenz ist auf alle Fälle ein weiteres Mal ein (zwei?) dicker Pluspunkt für den Film. Der Rest ist auch gut. Wem gefällt es nicht, als kleiner, schikanierter Account Manager/ Sachbearbeiter zu erfahren, dass er durch die Bruderschaft jetzt der beste Killer der Welt werden soll, schon mal 3 Mio. auf dem Konto hat, der Verwaltungschefin (fett? FETT!) seine Meinung langsam und deutlich ins Gesicht (fett? FETT!) sagen darf und kann und - wenn er will - ab jetzt solange ohne Schaden ins Gesicht geschlagen bekommt, bis es ihm langweilig wird. Das streichelt die Fight-Club-sensibilisierten, männlichen Selbstverständnis-Rezeptoren auf höchst angenehme Weise.














ja, lässiger film. aber die angelina ist einfach zu dürr! und ich steh so auf sie. bei tomb raider war sie wesentlich knackiger. da konnte sie jedoch auch nicht im kreis rum schießen….