Ocean’s Thirteen - Füllhorn der Zahlenmagie

Schade, jetzt kann ich mich schon gar nicht mehr richtig an den Film erinnern. Macht nichts. Der Haupteindruck: Deutlich besser als der zweite Teil, weniger das Rumms des ersten. Über die Schauspieler muss man ja mittlerweile nichts mehr sagen. Die Dialoge zwischen George Clooney und Brad Pitt sind der eigentliche Grund, in den Film zu gehen. Natürlich im Original. Das versteht man zwar gerne mal nicht, weil genuschelt wird, aber wenn es sitzt, dann richtig.
Cool and the GangDer Rest ist eigentlich Geschichte. Wer den ersten Teil kennt, weiß, was auf ihn zukommt, nur etwas weniger pfiffig inszeniert, dafür techniklastiger und - wichtig für Alkoholiker - leichter verständlich. Bis am Ende das Knäuel wieder von hinten entwirrt wird, bleibt ein weiteres Mal unklar, wer jetzt wen um genau wieviel beschissen hat. Obwohl natürlich klar ist, wer ganz am Ende ohne Hosen dasteht. Es gibt fast nichts, was Al Pacino nicht steht. So modisch-charismatisch gesehen. Achso: Matt Damon in Bedrängnis - auch nett. Kurz: Gut.

Was sagt meine Bierskala? Tja. Da tut man sich jetzt schwer, denn nüchtern will man ja auch nur ungern im Kino rumsitzen bei mehrstündigem Lokalwerbeanteil. Also mal notgedrungen eine 2-1, obwohl sogar eine 1-0 zur Not ginge.

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