Linux Shell: Dateinamen mit Bindestrich - und wie weiter?

Das sollte eigentlich nicht passieren - eine Datei unter Linux bekommt einen Namen mit einem führenden Bindestrich: “- Mist.jpg”. Kein Problem, wird einfach umbenannt. Aha. Doch mv, cp, rm, … alle Befehle verweigern den Dienst, denn sie nehmen den Bindestrich nicht als Dateiargument wahr, sondern als Option. Und da war es schon, das Problem.
Die Lösung: Den jeweiligen Befehl mit “––” als Option aufrufen und dann das Dateiargument.
Beispiel: mv –– “- Mist.jpg” Mist.jpg
Dann klappts auch wieder normal.

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Linux Shell: Rechte nach Typ rekursiv ändern

Ein Schnipsel zur Handlichkeit: Ab und an ist es praktisch, unter Linux nur die Rechte für ein Verzeichnis (und dessen Unterverzeichnisse) rekursiv ändern zu können. Will man z.B. alle Verzeichnisse unter dem aktuellen Verzeichnis ausführbar setzen, dann könnte eine Lösung so aussehen:

find . -type d -exec chmod 755 {} \;

Dasselbe funktioniert natürlich auch mit Dateien:

find . -type f -exec chmod 644 {} \;

Es lebe die Shell. Vor allem ihr Pursimus. Wenn jemand einen kürzeren Weg kennt, bitte Kommentar!

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